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Fixed Income Credit Management Kreditrisiken analysieren, messen und steuern 9. und 10. November 2010
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Warum dieser Intensivkurs für Sie wichtig ist: Institutionelle Anleger haben es im momentanen Niedrigzinsumfeld schwer, ihre Mindestverzinsung zu erzielen. Mit Unternehmensanleihen ("Credits") kann die Renditelücke geschlossen werden. Die Credit-Spreads hatten im Zuge der laufenden Finanzmarktkrise historische Höchststände erklommen und bieten auch heute noch attraktive Niveaus. Gerade in dieser Situation gilt es, die Bonitäten jedes einzelnen Titels genau zu prüfen, um sich vor potenziellen Ausfällen und Rating-Verschlechterungen nachhaltig zu schützen.
Wie Sie das gewährleisten, ohne zu viele Chancen auszulassen, lernen Sie in diesem Intensivkurs.
Beschäftigen Sie sich mit den modernen Methoden der Credit-Analyse In diesem Intensivkurs erfahren Sie, wie Sie das Bonitätsrisiko von Anleihen sachgerecht modellieren und wie Sie diese Analysen auf der Basis von Excel™ sinnvoll in Ihr Portfoliomanagement einbauen. Neben den klassischen Verfahren der Kreditrisikoanalyse – wie dem Merton-Modell und dem Altman Z-Score – erarbeiten Sie auch neue Ergebnisse der Kapitalmarktforschung. Damit machen Sie sich "fit" für die neuen Anforderungen der Credit-Analyse in der Praxis.
Profitieren Sie von den praktischen Erfahrungen der Portfoliosteuerung Das Risikomanagement ist für die Steuerung von Credit-Portfolios immens wichtig, da sich ein Kredit-Ausfall voll auf die Performance niederschlägt. Eine saubere fundamentale und quantitative Analyse der Kreditrisiken ist deshalb unabdingbar. Darüber hinaus gilt es, das Portfolio über Emittenten, Rating-Klassen und Branchen zu streuen. Profitieren Sie in diesem Kurs von den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen unserer praxiserprobten Referenten über die Risikosteuerung von Credits.
Berücksichtigen Sie das Liquiditäts- und Kontrahentenrisiko Das Krisenjahr 2008 hat deutlich gezeigt, dass die Analyse und Steuerung der Kontrahenten- und Liquiditätsrisiken ein wichtiger Erfolgsfaktor im Bond Management ist. Folgendes muss dafür geklärt werden:  | Wie lassen sich Liquiditätsrisiken sachgerecht quantifizieren und im Rahmen der Portfoliokonstruktion berücksichtigen?
|  | Wie sollten die Kontrahentenrisiken gesteuert werden?
|  | Was ist im Hinblick auf die Kontrahentenrisiken bei dem Einsatz von Credit Default Swaps zu beachten? |
Erhalten Sie Antworten auf diese wichtigen Fragen und erfahren Sie, wie Sie Liquiditäts- und Kontrahentenrisiken künftig noch besser im Griff haben. 

Kursinhalt1. SeminartagStrukturen und Besonderheiten des Credit-Marktes  | Struktur des Marktes für Unternehmensanleihen (Europa und Global)
|  | Welche Marktbesonderheiten gibt es?
|  | Was bedeuten "Covered", "Senior", "Subordinated", "Perpetual" u.a.?
|  | Wie liquide ist der Credit-Markt heute und im Normalfall
|  | Wie lässt sich die implizite Ausfallrate bestimmen? |
Fallstudie: Bestimmung der impliziten Ausfallrate für IG und High Yield Corporate Bonds
Strukturierte Produkte und Kreditderivate  | Besonderheiten strukturierter Credit-Produkte: Tranchen, Wasserfall etc.
|  | Grundlagen zur sachgerechten Analyse von ABS
|  | Kennzahlen für ABS: CPR, WAL u.a.
|  | Zum Ursprung der Krise: ABS- und CDO-Märkte
|  | Problembereiche strukturierter Produkte: Anreize, Hebel, Liquidität, Komplexität
|  | Gegenstand und praktische Besonderheiten von Credit Default Swaps
|  | Gegenstand und praktische Einsatzmöglichkeiten der iTraxx CDS-Indizes
|  | Praktische Erfahrungen beim Einsatz von CDS und CDX
|  | Ausgewählte Investmentstrategien mit Kreditderivaten |
Fallstudie: Erzeugung eines symmetrischen Risikoprofils mittels CDS
Konstruktion und Steuerung eines aktiven Credit-Portfolios  | Stärken und Schwächen gängiger Credit-Benchmarks
|  | Kombination des Makro-Views mit der Bottom-Up-Titelanalyse
|  | Besonderheiten, Analyse und Einsatz der Credit Spread Duration
|  | Wie lässt sich die Wahrscheinlichkeit von Defaults reduzieren?
|  | Berechnung und Einsatz der Altman Z-Scores
|  | Besonderheiten der Instrumentenanalyse: Structural Subordination, Trigger
|  | Schritt-für-Schritt-Konstruktion eines Credit Portfolios
|  | Risikoanalyse und Steuerung des Portfolios (12 Dimensionen, 850 Kurven)
|  | Performance-Attributionsanalyse für Credit-Portfolios
|  | Praktische Erfahrungen aus der Credit-Krise |
Excel™-PC-Fallstudien: - Analyse eines europäischen Credit-Portfolios mittels Szenarioanalysen - Morgan Stanley Bonds im September 2008 2. SeminartagAttraktivität und Risiko der Ratingklassen  | Warum sind Credits eine interessante Assetklasse?
|  | Sind Staatsanleihen und Aktien nicht besser als Credits?
|  | Nutzen und Grenzen der Information von Rating-Agenturen
|  | Entwicklung der Ausfallwahrscheinlichkeiten seit 1991
|  | Arbeiten mit Transitionsmatrizen und wahrscheinliche Veränderungen von Ratings
|  | Welche Laufzeiten/Ratings haben das höchste Ertragspotenzial/Risiko?
|  | Was können Anleger bezüglich Ratings aus der Finanzmarktkrise lernen? |
Excel™-PC-Fallstudie: Berechnung aktueller Risiko-Ertrags-Profile für Credits
Erfolgspotenzial des aktiven Credit Managements  | Sind Unternehmensanleihen riskanter als Staatsanleihen?
|  | Gibt es einen "optimalen" Einstiegszeitpunkt?
|  | Unterschiede in der Ertragsverteilung von Aktien und Credits
|  | Welches realistische Wissen haben aktive Credit Manager?
|  | Monte-Carlo-Simulation aktiver Credit-Fonds
|  | Chancen und Risiken des aktiven Managements
|  | Fundamental Law of Active Management
|  | Analyse des Alpha-Potenzials im Zeitverlauf |
Excel™-PC-Fallstudie: Monte-Carlo-Simulationen zum aktiven Credit Management
Quantitative Methoden der Credit-Analyse  | Das Merton-Modell als theoretisches Fundament
|  | Wirkungszusammenhänge zwischen Aktien und Unternehmensanleihen
|  | Aktienkennzahlen in der Anleihenbewertung
|  | Empirische Ergebnisse der Kapitalmarktforschung?
|  | Aufbau eines quantitativen Bewertungssystems für Credits
|  | Wie kommt man von der Titelselektion zum Portfolio?
|  | Praktische Aspekte der quantitativen Portfoliokonstruktion
|  | Wozu braucht man Credit Default Swaps (CDS)?
|  | Was verbirgt sich hinter Credit Market Neutral? |
Excel™-PC-Fallstudie: Quantitative Analyse und Bewertung zahlreicher Unternehmensanleihen
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